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Vertiefende Information rund um das Thema Sexualtherapie

Anamnese

Je nach Ebene der Ursachen unterscheiden sich die indizierten Therapieansätze und möglicherweise die Zuweisung und Kooperation mit anderen Fachkräften aus dem medizinischen und therapeutischen Fachbereichen.
Mit einer Diagnostik wird z. B. ermittelt, wann eine empfundene Störung begonnen hat, deren Verlauf und Beständigkeit, deren Ausmaß, ob sie eher sexualpraxis-, partner- oder situations-abhängig ist.

Belastungen

Tiefergehende Ursachen können sein:

  • Frühkindliche Traumata
  • Psychische Störungen
  • Verletzende Erfahrungen
  • Beziehungsprobleme
  • Konkurrierende Normen
  • Körperliche Probleme

Und auch z. B.

  • Entwicklungsstörungen
  • Geschlechtsidentitätsstörungen
Diagnose

Zur Diagnose psychischer Erkrankungen gibt es die Internationale Klassifikation psychischer Störungen (fünftes Kapitel der ICD-10) und parallel das DSM-5 (ein psychiatrisches Klassifikationssystem der USA).  Bei den Sexualstörungen wird nach der ICD 10 zwischen sexuellen Funktionsstörungen, Störungen der Geschlechtsidentität und Störungen der Sexualpräferenz unterschieden.

Ursachen - körperlich und/oder psychisch

Aus diesem Grunde weise ich auf eine medizinische Abklärung bei einem Urologen oder einer Frauenärztin hin und beziehe die Ergebnisse mit in meine Arbeit mit ein. Ergänzend können ebenso die Abklärung und Kooperation mit einem Psychiater bzw. einer Psychiaterin empfohlen sein.

Wird als Ursache eine psychische oder medizinische Erkrankung diagnostiziert, so empfiehlt es sich die Grunderkrankung zuerst zu behandeln. Dies gilt z. B. bei Erkrankungen wie Depression, Psychosen, Angststörungen, Persönlichkeitsstörungen, Suchterkrankungen.

Oftmals bedingen sich  Ursachen auch gegenseitig und sind nicht einfach und monokausal erklärbar.